„Kampf den Allergien“ Doku

Bei Spon ist n kleines dokumentarisches Filmchen über Allergien zu sehen, 18 Minuten lang. Natürlich gibt es eine Rahmengeschichte mit leidenden Hauptpersonen, dazwischen berichtet der Film über den aktuellen Stand der Forschung. Das meiste ist dem/der aufmerksamen PollenblickleserIn bekannt.

Neu war für mich die Idee, dass unbehandelte Rohmich genauso schützt wie ein ganzer Bauernhof. Und dass Allergien durch Teppichverlegen entstehen können. ….also wenn die schwangere Frau Teppich verlegt.
Herrausragend ist der Film dahingehend, dass man die sagenumwobenen POLLENKAMMERN sehen kann. Forscher sperren Menschen in Kammern, die dann mit Pollen verpestet werden. Gruselig.

Wie ist das ethisch zu vertreten? Ich dachte, jede Exposition verstärkt die Allergie?

Folgerichtig haben anscheinend alle beteiligten Ärtzte in dem Film Augenringe. Ihr Gewissen lässt sie wohl kaum schlafen. Schaut es Euch an…

 

Die Suche nach dem Wundermittel

Menschenversuche haben Tradition bei Pollenblick. Wir nutzen Eure verzweifelte Situation aus und bekommen unterhaltsame Erlebnisberichte. Wir wollen nur Euer Bestes und das erfordert Einsatz.

Bei dem Birkenproblem gibt es noch keine gute Lösung. Die einzige akzeptable Lösung, nämlich alle Birken zu fällen, stößt leider auf Widerstand in der Öffentlichkeit. Deshalb hoffen wir natürlich zu Recht auf ein Wundermittel. Es könnte jederzeit entdeckt werden, vielleicht ist es ein ganz alltägliches Ding: Salz? Kopfstand? Vitamin D? Guter Sex?

Die Bereitschaft, alles auszuprobieren ist deshalb gar nicht so dumm.

Allerdings, wenn in den Kommentaren esoterische Ratschläge gegeben werden, wünsche ich mir manchmal dazu den Warnhinweis: Achtung, Esoterik. Besonders wenn es um Körperöffnungen geht, die normalerweise für andere Zwecke benutzt werden, und wenn dort Flüssigkeiten…… und damit meine ich nicht Nasendusche.

Heute habe ich für Euch etwas Feines ausgegraben und vielleicht seid Ihr verzweifelt genug, es auszuprobieren und freundlich genug, um hinterher hier in den Kommentaren zu berichten! Es kostet 3 Euro und heißt Hypnose. (Und nein, ich bekomme kein Geld für diese Werbung.)

Man kann bei der Milton Erickson Gesellschaft eine Audiodatei herunterladen. Es ist eigentlich nicht für Euch gedacht, sondern nur Lernmaterial für Hypnotherapeuten. Aber egal, vielleicht wirkt es trotzdem. Die Gesellschaft einen guten Ruf, immerhin.

Dass Hypnose bei Heuschnupfen hilft, ist nicht erwiesen. Wenn Ihr in die Wikipedia schaut, dann seht Ihr eine eindrucksvolle Liste, bei welchen Problemen der Nutzen von Hypnotherapie in Studien belegt wurde. Aber Heuschnupfen steht noch nicht in der Liste. NOCH!! Das wird sich ja wohl jetzt ändern, oder??? Ihr fühlt Euch schon ganz entspannt und denkt NICHT an die Birke, KEINE Birke!!! Die Luft ist rein und klar!!!

Ich bin sehr gespannt auf Eure Berichte in den Kommentaren und ich drücke die Daumen! Vielleicht muss man es mehrmals täglich anwenden? Dann habt Ihr gar keine Zeit rauszugehen und Pollen einzuatmen….

 

PS: Habt Ihr gesehen: In der Liste steht, man kann Hypnotherapie einsetzen gegen „abnorme Gewohnheiten“!! Also wirklich! Unverschämt! Ich möchte meine abnormen Gewohnheiten bitte behalten. Aber das kommt in der Heuschnupfenaudiodatei nicht vor. Ihr dürft so abnorm bleiben, wie Ihr wollt.

Neue Spritze, gute Aussichten!

Neuerdings geistern Artikel durch das Internet, dass es eine neuen, hochwirksamen Wirkstoff für die Hyposensibilisierung gegen Allergien gebe. Tom erwähnte in seinem Kommentar auch einen Artikel bei Geo. Ich habe mal versucht, die Daten für Euch zusammenzutragen. Da war so ein Artikel im Focus….

Anscheinend hat dieser neue Wirkstoff Ende Februar 2013 auf einer Allergologenkonferenz in den USA für Aufsehen gesorgt. Es ist ein künstlich hergestellter Stoff, der laut Studie eine Katzenhaarallergie mit vier Spritzen innerhalb von drei Monaten heilen kann. Das ist sensationell. Sonst dauern Hyposensibilisierungen etwa drei Jahre und es sind sehr viele Spritzen notwendig. Weiterlesen

Berlin: Akupunktur gegen Allergien

Wer in Berlin wohnt und wissen möchte, ob Akupunktur gegen Allergien hilft, sollte sich an Frau Dr. Schäper in der Calvinstraße wenden. Als Allgemeinärztin mit Weiterbildungen und bietet sie die Nadelarbeit  seit einiger Zeit zusätzlich an. Sie sagt, dass es in 80% der Fälle helfe. Bei manche reiche eine Behandlung, andere müssten alle zwei Wochen wiederkommen.

Dass Akupunktur gegen Heuschnupfensymptome helfen soll, habe ich schon häufiger gehört. Das Branchenbuch ist voll mit seriösen und unseriösen Anbietern. Frau Dr. Schäper erwähne ich, weil ich den Eindruck habe, dass hier auch Menschen mit kleinem oder winzigem Geldbeutel Hilfe bekommen. Wenn jemand es mal ausprobiert und in den Kommentaren davon berichtet, würde ich mich freuen. Ich kann es im Moment nicht selbst tun, weil ich gerade keine Symptome habe.

Hilft EFT gegen Allergien?

Die Pollenblick-Community hält den Atem an: Ist die fantastische Wunderbehandlung gelungen, die Kettensägenmarie für sie erproben wollte?

Ja! Ich bin geheilt! Meine Allergien sind verschwunden, ohne Nebenwirkungen und Anstrengung, innerhalb von nur einer Stunde! Naja, präziser gesagt: Ich komme mir irgendwie geheilt vor, ich gehe vorläufig davon aus. Denn wie soll ich es überprüfen? Die Birke blüht ja nicht. Und soll ich der EFT-Therapeutin unterstellen, dass sie lüge?

Ob es also gewirkt hat, weiss ich erst im nächsten Frühjahr. Bis dahin dürft Ihr es gerne selbst ausprobieren. Nebenwirkungen hat es höchstens auf Euer Portemonaie, 70 € soweit ich weiss. Die kostenlose Probephase ist ja jetzt vorbei.

Warum warne ich an dieser Stelle nicht vor esoterischem Humbug und mahne eine wissenschaftliche begründete Verweigerungshaltung an? Nun, ich weiss schlichtweg nicht, was von EFT zu halten ist. Aber mein Eindruck von Frau Winchester war sehr positiv.

Die Offenheit, mit der sie zugibt, was sie weiss und was sie eben nicht weiss, ist vertrauenserweckend. So Weiterlesen

Die Birkentablette kommt

Nachdem ich letztens herumgemeckert habe, dass es eine Desensibilisierung in Tablettenform bis jetzt nur für Gräserpollen-Empfindsame gibt, während sich Birkenpollen-AllergikerInnen mit Spritzen oder (angeblich weniger wirksamen?) Tropfen herumschlagen müssen,– nun die frohe Nachricht: Sie kommt!

Zumindest eine Firma forscht zur Zeit an der „Birken-Impf-Tablette“. Wann sie fertig sind mit Forschen und uns mit ihrem Produkt beglücken, verraten sie leider nicht. Aber was kann daran so schwer sein, ein paar Pollen in Tablettenform zu pressen? Hauptsache, sie schaffen es rechtzeitig vor der neuen Birkensaison…… Sie schaffen es doch, oder? Kann so eine Forschung scheitern???

Freuen dürfen sich übrigens auch Haustaubmilben-AllergikerInnen und Ambrosia- Geplagte: Auch für sie werden spezielle Tabletten entwickelt.

….Ob danach irgendwann die Katzentablette kommt? Oder das Pferd in Zäpfchenform?

Update: Sie wird schon getestet.

Wo bleibt die Birkentablette?

Die Desensibilisierung ohne Spritzen, über Tabletteneinahme, gibt es für Gräserpollen- Allergien schon seit drei Jahren . Diese „Gräser-Impf-Tablette“ ist sehr wirksam, wirksamer als man ursprünglich angenommen hatte. Das ist eine natürlich eine gute Nachricht.

Aber…. fällt Euch in der allgemeinen Berichterstattung dazu etwas auf?

Richtig! Niemand erwähnt das Wort „Birke“! Wann endlich gibt es die Birken- Impf-Tablette??? Forscht da jemand dran??? Drei Jahre sind ja wohl Zeit genug, um das Prinzip auf die Birke zu übertragen. Und Birkenpollenextrakt ist doch leicht zu gewinnen, wie die tägliche Erfahrung zeigt.

Es drängt sich der Verdacht auf, dass jemand die Forschung aktiv verhindert, anders ist es nicht zu erklären. Wer könnte ein Interesse daran habe? Gibt es eine Birkenmafia? Ich werde es herausfinden. Zuerst habe ich eine Email an die Gräsertablettenfirma geschrieben und ganz unverfänglich nachgefragt. Ich muss ja nicht sofort erwähnen, dass ich das mit der Mafia erraten habe. Sobald ich Genaueres weiß, werde ich berichten.

Update: Doch, hier!